Breiviks Erklärung

Performance, Film

 

Am 17. April 2012 hält der Terrorist Anders B. Breivik vor dem Osloer Amtsgericht eine Rede. Der 77fache Mörder erläutert seine Taten, bekundet seine Verbundenheit zu Al Quaida, zum schweizerischen Minarettverbot und zur deutschen NSU und skizziert seine Theorie des Untergangs Europas durch Einwanderung und Multikulturalismus. Die Aussagen wurden nicht im Fernsehen übertragen und für die Öffentlichkeit gesperrt. Als Anders B. Breivik spricht Sascha Ö. Soydan.

 

Zwei Tage vor Premierenabend des Nationaltheaters Weimar verwiesen, lief das „umstrittenste Theaterstück der Welt“ (Kronenzeitung) seit der Uraufführung im Oktober 2012 in über 10 Ländern in ganz Europa – von intellektuellen Debatten, politischem Auseinandersetzungen und medialem Wirbel begleitet.

 

 

Mit Sascha Ö. Soydan Konzept und Regie Milo Rau Recherche Tobias Rentzsch Ausstattung Anton Lukas Video Markus Tomsche Ton Jens Baudisch

 

 

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