„Charta für das 21. Jahrhundert“ verabschiedet.

 

Vom 3. bis 5. November 2017 fand in Berlin die erste Zusammenkunft des Weltparlaments statt, unterstützt von über 30 Partnerorganisationen. In drei Tagen sprachen und debattierten 60 Abgeordnete und stimmten über 15 Tagungspunkte ab, die vorher eingereicht und gemeinsam mit den Antragstellern und unabhängigen politischen Beobachtern (Armen Avanessian, Ulrike Guérot, Anu Muhammad, Wolfgang Kaleck, Chantal Mouffe, Jo Seoka) ausgearbeitet worden waren. Die Abgeordneten stammten aus rund 20 Ländern, zudem schlossen sich der „General Assembly“ 8 Mitglieder des deutschen Bundestags an. Hier finden Sie sämtliche Debatten in voller Länge.

Aus den vom Plenum angenommenen Anträgen und den diskutierten und eingereichten Erweiterungsvorschlägen wurde in den vergangenen Wochen in Zusammenarbeit mit den Abgeordneten und den politischen Beobachtern ein „Entwurf für eine Charta für das 21. Jahrhundert“ erarbeitet.

Die Charta, die zeitgleich in verschiedenen Zeitschriften und auf den Homepages der Partnerorganisationen erscheint, finden Sie hier zum Download auf Deutsch, Englisch, Französisch und Niederländisch.

Für das Frühjahr 2019 ist eine zweite Ausgabe der „General Assembly“ in Brüssel geplant, wie der Regisseur Milo Rau – anlässlich des Probenstarts der neuen IIPM-Theaterproduktion „Histoire du Théâtre“ – heute in der Zeitung „Le Soir“ ankündigt. Während es in der ersten Zusammenkunft der „General Assembly“ v. a. um die Eingrenzung von Problemfeldern und die Methodik eines künftigen Weltparlaments ging, werde es in der zweiten „General Assembly“ im Jahr 2019 um konkrete Lösungsvorschläge gehen für globale Probleme.

 

Benelux-Tour von „Das Kongo Tribunal“.

Auch „Das Kongo Tribunal“ geht nach Belgien: Nach dem Kinostart in Deutschland und der Schweiz geht der u. a. mit dem Zürcher Filmpreis ausgezeichnete und für den Deutschen Filmpreis vorausgewählte Film „Das Kongo Tribunal“ auf Benelux-Tour. U. a. wird „Das Kongo Tribunal“ am renommierten Film Festival Rotterdam – IFFR laufen, am BOZAR (Palais des Beaux Arts) sowie am Nationaltheater in Brüssel. In den Städten Leuven, Liège und Groningen wird der Film in Spezialaufführungen zu sehen sein sowie am „Movies that Matter Festival“ in Den Haag. 

Das interaktive Webprojekt und die VR-Installation wird am Artefact-Festival am STUK – House for Dance, Image and Sound in Leuven und am STROOM in Den Haag präesentiert werden. Nach den Benelux-Ländern geht der Film weiter auf internationale Tour, u. a. nach Kopenhagen ans CPH:DOX.

Die wichtigsten Daten der Benelux-Tour von „Das Kongo Tribunal“ finden Sie hier.

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