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  Ein breites Aktionsbündnis fordert Gerechtigkeit für Migrant*innen – und zieht EU und Frontex mit einer Klageflut zur Rechenschaft.    Mehr als 80 Prominente aus Kunst, Wissenschaft und Politik haben die „Kölner Erklärung für eine Politik der Gerechtigkeit und der Menschlichkeit“ unterzeichnet, die einen Tag vor Start der Kölner „School of Resistance“ in der TAZ, […]


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„Für eine Politik der Gerechtigkeit“: IIPM, LeaveNoOneBehind und 80 Prominente aus Kunst, Wissenschaft und Politik wenden sich mit Offenem Brief an den neuen Bundestag

 

Ein breites Aktionsbündnis fordert Gerechtigkeit für Migrant*innen – und zieht EU und Frontex mit einer Klageflut zur Rechenschaft.

 

 Mehr als 80 Prominente aus Kunst, Wissenschaft und Politik haben die „Kölner Erklärung für eine Politik der Gerechtigkeit und der Menschlichkeit“ unterzeichnet, die einen Tag vor Start der Kölner „School of Resistance“ in der TAZ, dem Kölner Stadtanzeiger und auf der Seite des koproduzierenden Theaters NTGent erscheint. Zu den Unterzeichnenden gehören u. a. Elfriede Jelinek, Carola Rackete, Igor Levit, Andrea Ypsilanti, Robert Menasse, Saša Stanišić, Ulrike Guérot, Sibylle Berg, Harald Welzer, Hengameh Yaghoobifarah, Rahel Jaeggi, Wolfgang Kaleck oder Jean Ziegler.

 

 „Jahrelang wurde der Öffentlichkeit weisgemacht, der tausendfache Tod an den EU-Außengrenzen und die millionenfache Erniedrigung illegalisierter Flüchtlinge sei ein tragisches Ereignis, eine Art Naturkatastrophe. Was aber vor unseren Augen passiert, sind nicht nur zufällige Menschenrechtsverletzungen, es sind geplante und strukturell in der europäischen Politik verankerte Verbrechen“, heisst es in der Erklärung. „Wir fordern das neu gewählte deutsche Parlament auf, zu einer Politik des Rechts und der Menschlichkeit zurückzukehren und dem System der Entmenschlichung, Illegalisierung und Ausbeutung von Geflüchteten ein Ende zu setzen.“

 

 Die vom IIPM, LeaveNoOneBehind, SeaWatch, dem Europäischen Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte ECCHR, dem NTGent und medico international initiierte „Kölner Erklärung“ ist der Startpunkt der 16. „School of Resistance“ am 24. und 25. September am Schauspiel Köln, zu der u. a. Navid Kerman, Mithu Sanyal, Yvan Sagnet und Omer Shatz erwartet werden. „Wir brauchen einen Diskurs über die Grenzen und die Erosion des aktuellen Rechtssystems, wir brauchen Politiker*innen und Expert*innen, die gemeinsam die Grundpfeiler für ein System schaffen, das wirklich auf der Idee von Menschenrechten für alle basiert und uns die Möglichkeiten gibt, jene einzuklagen“,heisst es weiter in der Erklärung.

 

Hinter der „Kölner Erklärung“ steht eine umfangreiche Crowdfunding-Kampagne: #Klageflut. Die Kampagne zieht alle europäischen und deutschen Politiker*innen mit einer Klageflut zur Rechenschaft, die sich Menschenrechtsverletzungen direkt oder indirekt schuldig gemacht haben! Denn wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

 

Diskutiere & demonstriere mit in Köln oder unterzeichne unsere Petition und unterstütze die Arbeit unserer Anwälte hier.

 

Das Plakat der „Kölner Erklärung“ können Sie sich hier herunterladen.


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  Academy of Fine Arts Mosul, NTGent und UNESCO gründen eine Filmschule in Mossul   Als vergangenes Wochenende bekannt wurde, dass in Mossul mit Unterstützung des NTGent und der UNESCO eine Filmschule eröffnet wird, waren die Reaktionen in den Medien euphorisch. „Das Projekt bietet eine Antwort auf die Frage, was westliche Künstler in prekären Gebieten […]


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„Von enormer Wichtigkeit“: Kunstuniversität Mossul gründet gemeinsam mit NTGent/Milo Rau und UNESCO eine Filmschule

 

Academy of Fine Arts Mosul, NTGent und UNESCO gründen eine Filmschule in Mossul

 

Als vergangenes Wochenende bekannt wurde, dass in Mossul mit Unterstützung des NTGent und der UNESCO eine Filmschule eröffnet wird, waren die Reaktionen in den Medien euphorisch. „Das Projekt bietet eine Antwort auf die Frage, was westliche Künstler in prekären Gebieten tun können“, so De Standaard in einer ausführlichen kritischen Analyse, Broadway World und Arab News zitierten den Leiter der Mossuler Kunsthochschule,  Suleik Salem Al-Khabbaz: „Diese Zusammenarbeit ist von enormer Wichtigkeit für uns. Es ergibt sich die Möglichkeit, der ganzen Welt die Wirklichkeit in Mossul zu erzählen.“
 
Seit 2016 („Empire“) arbeiten der Regisseur Milo Rau, künstlerischer Leiter des NTGent und des IIPM, und sein Team mit Partnern aus der Region: Nach der Befreiung vom Islamischen Staat entstand mit „Orestes in Mossul“ (2018/19) ein erstes Stück gemeinsam mit der Kunstuniversität Mossul, gefolgt von einem intensiven strukturellem Austausch. Nach fünfjährigen Vorarbeiten entsteht nun ab Oktober 2021 eine Filmschule. „In Mossul eine Filmschule zu eröffnen, kann aussergewöhnlich erscheinen“, so Rau zu AFP, „aber es ist die logische Fortführung eines seit Jahren anhaltenden Austausches.“ So kommt es nun zur Gründung eines eigenen Instituts gleichermaßen für Studentinnen und Studenten – die erste ihrer Art in der Region. Mehr Informationen über das Projekt finden Sie hier.

 

Saisonstart in zwei Ländern: „Grief & Beauty“ in Gent, „School of Resistance“ in Köln
 
Mit zwei Events, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, starten Rau und sein Team ab morgen (22.09.) in die Saison 2021/22: In „Grief & Beauty“ – Premiere am Mittwoch, 22. September am NTGent – begleiten vier Schauspieler*innen eine Frau, die Sterbehilfe in Anspruch nimmt. Ihre persönlichen Geschichten über Abschied und Wiedergeburt, Kunst und Liebe, Erinnerung und Vergessen umrahmen eine radikale, zärtliche und hyperintime Inszenierung, die an die Grenze des Erträglichen geht. „Wie immer transzendiert Milo Rau sein Thema, inspiriert von der Darstellung des Todes“, so Libération in der Ankündigung – es sind noch Restkarten verfügbar!
 
„Vielleicht ist die anstehende Bundestagswahl ja dafür da, die Politik des scheinheiligen Feingefühls durch eine Politik der Verantwortung zu vertauschen“, so Milo Rau in seiner Kolumne in der Berliner Zeitung. Ab Freitag (24.09.), zwei Tage vor den Bundestagswahlen in Deutschland, geht es am Schauspiel Köln los mit der 16. Ausführung der „School of Resistance“. Unter dem Titel „Für eine Politik der Gerechtigkeit!“  erwartet Sie ein dichtes Workshop-Programm, drei hybride Panels, eine Soli-Kundgebung, ein Konzert und eine gemeinsame Spendenaktion für eine gerechte und humane Flüchtlingspolitik. Unter den Gäst*innen sind u. a. die Schriftsteller Navid Kermani und Mithu Sanyal, die Anwält*innen Wolfgang Kaleck, Céline Tshizena und Omer Shatz oder die Aktivist*innen Mattea Weihe und Yvan Sagnet. Das ganze Programm finden Sie hier.


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  „Grief & Beauty“ in Gent: Ist der Tod auf der Bühne darstellbar?   Während der „superbe Cast“ (New York Times) von Milo Raus „dunkler weltlichen Messe“ (The Guardian) „Familie“ durch Europa tourt und die Filmfassung ins Kino kommt, proben Rau und sein Team aktuell am zweiten Teil ihrer „Trilogie des Privatlebens“: In „Grief & […]


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„Grief & Beauty“ in Gent: Ist der Tod auf der Bühne darstellbar?

 

„Grief & Beauty“ in Gent: Ist der Tod auf der Bühne darstellbar?

 

Während der „superbe Cast“ (New York Times) von Milo Raus „dunkler weltlichen Messe“ (The Guardian) „Familie“ durch Europa tourt und die Filmfassung ins Kino kommt, proben Rau und sein Team aktuell am zweiten Teil ihrer „Trilogie des Privatlebens“: In „Grief & Beauty“ – Premiere am 22. September am NTGent – begleiten vier Schauspieler*innen eine Frau, die Sterbehilfe in Anspruch nimmt. Ihre persönlichen Geschichten über Abschied und Wiedergeburt, Kunst und Liebe, Erinnerung und Vergessen umrahmen eine radikale und zärtliche Inszenierung, die an die Grenze des Darstellbaren geht.

 
„Schönheit ist letztlich nicht kommunizierbar, und Trauer ist – wie jeder weiß, der jemanden verloren hat – die einsamste Arbeit“, erklärt Milo Rau in einem Interview zum Stück. „In der ‚Trilogie des Privatlebens‘ setzen wir ein Höchstmaß an Konkretheit gegen die Vergänglichkeit ein, es entsteht eine Art Dramaturgie der alltäglichen Existenz.“ Das komplette Interview und weitere Infos zum Stück können Sie hier nachlesen. Für die Premiere am 22. September am NTGent und die Folgevorstellungen gibt es hier noch Karten zu reservieren.

 

„School of Resistance“ am Schauspiel Köln: For a Politics of Justice!

 
Mit „Grief & Beauty“ startet am NTGent eine vollgepackte Eröffungswoche – mit neuen Produktionen von Luanda Casella und Luk Perceval, Talks und Filmvorführungen, sowie der bereits 17. „School of Resistance“ seit ihrer Gründung im Jahr 2020. Anlässlich der Bundestagswahlen veranstalten Milo Rau und das IIPM, LeaveNoOneBehind, die School of Political Hope und zahlreiche weitere Partner*innen aus der ganzen Welt am 24. und 25. September am Schauspiel Köln unter dem Titel „Für eine Politik der Gerechtigkeit!“ ein dichtes Workshop-Programm, drei hybride Panels, eine Soli-Kundgebung, ein Konzert und eine gemeinsame Spendenaktion für eine gerechte und humane Flüchtlingspolitik. Unter den Teilnehmer*innen sind u. a. die Schriftsteller Navid Kermani und Mithu Sanyal, die Anwält*innen Wolfgang Kaleck, Céline Tshizena und Omer Shatz oder die Aktivist*innen Mattea Weihe und Yvan Sagnet. Das ganze Programm finden Sie hier.

 

Eine Monographie zur Arbeit von Milo Rau/IIPM 

 

Immer noch nicht genug? Eine Monographie aus wissenschaftlichen, aktivistischen und künstlerischen Stimmen zur Arbeit von Milo Rau und dem IIPM der letzten 20 Jahre hat gerade die amerikanische Yale University herausgebracht. Zum ersten Mal in ihrem 50jährigen Bestehen wurde dabei eine Ausgabe von „Theater“ komplett einer künstlerischen Einzelposition gewidmet, herausgegeben von Lily Climenhaga und Piet Defraeye. Thematisiert werden Raus Stücke, Filme genauso wie seine aktivistische Arbeit, es kommen neben akademischen Beiträgen auch Raus Mitarbeiter*innen aus Brasilien, Europa und Afrika zu Wort, u. a. der kamerunische Aktivist Yvan Sagnet („The New Gospel“), die indigene Aktivistin und Schauspielerin Kay Sara („Antigone im Amazonas“) oder die Schauspielerin Ursina Lardi („Everywoman“).


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  Zwei Milo Rau Retrospektiven // „Queer Utopia“ bei der School of Resistance   „Polemisches LGBTQ+ Spektakel kommt nach Polen“, schrieb vergangene Woche die polnische Vogue über das dieses Jahr Milo Raus künstlerischer Arbeit gewidmete Malta-Festival in Poznan. Neben vielen anderen Stücken und Filmen Raus wird auch das Stück „La Reprise“ zu sehen sein, das […]


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Zwei Milo Rau-Retrospektiven // eine hybride Saisonpräsentation // Angélica Liddell inszeniert „Histoire(s) du Théâtre III“

 

Zwei Milo Rau Retrospektiven // „Queer Utopia“ bei der School of Resistance

 

„Polemisches LGBTQ+ Spektakel kommt nach Polen“, schrieb vergangene Woche die polnische Vogue über das dieses Jahr Milo Raus künstlerischer Arbeit gewidmete Malta-Festival in Poznan. Neben vielen anderen Stücken und Filmen Raus wird auch das Stück „La Reprise“ zu sehen sein, das vor 3 Jahren die Reihe „Histoire(s) du Théâtre“ eröffnete und von einem homophoben Mord ausgeht. Anlässlich der Rau-Retrospektive in Poznan findet zudem diesen Freitag unter dem Titel „Queer Utopia“ die queerem Aktivismus in Polen gewidmete 15. Edition der „School of Resistance“ statt, zu Gast sind der Drag Performer und Aktivist Maciej Gosniowski und die Philosophin Helen Hester („Xenofeminism“).

 
Damit schließt das Malta-Festival an das kroatische Filmfestival ZagrebDox an, das Raus filmischem Werk vergangene Wochen eine umfangreiche Retrospektive gewidmet hat. Somit fällt mit gleich zwei Retrospektiven der Startschuss für den Sommer 2021, die erste Post-Corona-Spielzeit seit 14 Monaten. Alle Tourstandorte der Stücke, Filme und Aktionen von Milo Rau und der mit dem NTGent assoziierten Künstler*innen erfahren Sie hier  – wir freuen uns auf Ihren  Besuch!

 

Saisonpräsentation 21-22 // Castings zu Raus neuem Film „Massacre“ gestartet

 

Was der Herbst für NTGent und IIPM bringt, erfahren Sie am 24. September um 20 Uhr live in Gent – oder online unter diesem Link anlässlich der hybriden Saisonpräsentation Der künstlerische Leiter Milo Rau nimmt Sie mit auf eine virtuelle Reise durchs Programm der Monate September bis Dezember, die nicht weniger als 5 Neuproduktionen und 10 Gastproduktionen bereithalten. Begegnen Sie Angélica Liddell, Alain Platel, Luanda Casella, Miet Warlop, Lara Staal oder Luk Perceval und erfahren Sie mehr über ihre Produktionen für die Post-Corona-Spielzeit des NTGent.

 
Los geht es aber schon vor dem Sommer: Während erste Castings für Milo Raus neuen Spielfilm „Massaker“  bereits in einer Woche beginnen, sind auch die Proben für sein aktuelles Stück „Grief and Beauty“ angelaufen. Beide Projekte feiern Theater und Film als kollektive Aktion: „Kunst besteht darin, Körper in einen lebendigen, utopischen Praxiszusammenhang zu bringen. Man wächst und verändert sich nur in Relation zu und gemeinsam mit anderen“, so der Regisseur in einem Interview zur Arbeitspraxis seines Teams nach Corona.

 

Angélica Liddell inszeniert „Histoire(s) du Théâtre III“ // „Das Neue Evangelium“ beim Festival d’Avignon & in den USA

 

Der eigentliche Saisonstart wird aber, wie zuletzt vor 2 Jahren, am Festival d’Avignon erfolgen: Wie 2019 der kongolesische Choreograf Faustin Linyekula ist 2021 die spanische Radikal-Performerin Angélica Liddell Milo Raus Einladung nachgekommen, ein Kapitel der Serie „Histoire(s) du Théâtre“ zu schreiben. In „Liebestod. Histoire(s) du Théâtre III“  verleiht Liddell den sakralen Ursprüngen ihres Theaters Stimme und Körper – und ruft zur Revolte gegen den Theatermainstream auf.

 

Milo Rau selbst wird in Avignon seinen in Venedig uraufgeführten und mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichneten Film „Das Neue Evangelium“ in zwei Sondervorführungen vorstellen, zusammen mit dem Aktivisten Papa Latyr Faye (Darsteller Petrus). Liddell und Rau begrüßen Sie zudem am 9. Juli um 11 Uhr zu einer Begegnung im „Au Coeur d’Avignon“. Interessiert? Bitte reservieren Sie Ihre Plätze unter avignon@ntgent.be.

 
Zum Ausklang der Sommerstart-Events findet am 9. und 10. Juli ein ganz besonderes Ereignis statt: mehr als 15 amerikanische Theater, Universitäten und aktivistische Netzwerke in New York, Los Angeles, Detroit, Utica, Dallas, San Antonio, Austin, Oakland und Boston haben sich für ein zweitägiges US-Spezialscreening von Milo Raus Film „Das Neue Evangelium“ zusammengeschlossen. Auf den begleitenden Panels zum Thema „How Artists Seize Power“ werden u. a. Toshi Reagon, Alec Duffy sowie Yvan Sagnet und Milo Rau selbst teilnehmen. Alle Infos hier.


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„Performance is our own form of protest“ (Nora Amin) School of Resistance this Thursday, 20 May, 18:00 (CET)   In this 14th episode of the online debate series ‚School of Resistance‘, American philosopher Susan Buck-Morss, Egyptian artist Nora Amin, and the women of the Chilean colectivo LASTESIS discuss the similarities and differences between uprisings around […]


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JOIN THE REVOLUTION

„Performance is our own form of protest“ (Nora Amin)
School of Resistance this Thursday, 20 May, 18:00 (CET)

 

In this 14th episode of the online debate series ‚School of Resistance‘, American philosopher Susan Buck-Morss, Egyptian artist Nora Amin, and the women of the Chilean colectivo LASTESIS discuss the similarities and differences between uprisings around the world.
 
The so-called Arab Spring a decade ago, the Chilean revolt of autumn 2019, the Black Lives Matter protests of summer 2020 : worldwide, people are claiming the streets and expressing their protest. But can these insurrections be compared? Where do these revolutionary situations meet and where do they differ? What can each movement learn from the other? And what can be the role of performance practices and art?
 
For the next School of Resistance, IIPM and NTGent bring together three of the most interesting positions in the actual feminist revolutionary discourse: the theoretician Susan Buck-Morss, the artist-activist Nora Amin and colectivo LASTESIS to discuss the possibilities and contradictions of revolutions of the present. How can we use artistic tools to create a common, global language of progress and change?
 
Join the livestream this Thursday 18:00 (CET) here

 

 

Why theatre? Why film?
An online project, a lecture performance by Édouard Louis & a new movie line

 

Why theatre? We have not only dedicated a Golden Book, but a whole online project to this question, bringing together already more than 120 answers from artists all over the world as podcasts, texts, paintings, talks and films. Also in their upcoming joint work, the lecture performance „The Interrogation“, the French writer Édouard Louis and the director Milo Rau explore this question, discussing the power, the beauty and violence of theatre in a direct yet playful way : „Truth is a revenge, because we live in a world of lies“, as Louis said in an interview with the British Guardian. The lecture performance will be accessible live and streamed simultaneously from 27 May on.
 
Why film? How can art be more than a reproduction of the world? During the lockdown, NTGent and IIPM (co)produced six films, each giving its own answer – in works by Lara Staal, Milo Rau, Luk Perceval, Daniel Demoustier, Oscar Van Rompay and Peter Seynaeve. In a programmatic conversation about the production of his film „The New Gospel“ with the magazine Béton Bleu, Milo Rau says: „We began to link the distribution channels of our film to those of goods, in this case tomatoes. And then, all of a sudden, it’s no longer about a film and about image politics, it’s no longer just about fair production conditions, but about a whole alternative system.“

 

All films can be streamed online here or through your national distributors.

 


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Worldwide release of ‚THE NEW GOSPEL‘ (Milo Rau) April 1 to 4, 2021: worldwide release (online) of ‚The New Gospel‘, tickets (8 euros) at www.ntgent.be, subtitles in Dutch, French, Italian and English.   After the premiere at Venice Film Festival, the successful release in Germany, the upcoming release in Switzerland on the 1st of April, […]


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“The Future of Cinema”: Special international Release of “The New Gospel” 1-4 April

Worldwide release of ‚THE NEW GOSPEL‘ (Milo Rau)

April 1 to 4, 2021: worldwide release (online) of ‚The New Gospel‘, tickets (8 euros) at www.ntgent.be, subtitles in Dutch, French, Italian and English.

 

After the premiere at Venice Film Festival, the successful release in Germany, the upcoming release in Switzerland on the 1st of April, numerous nominations like the Swiss Film award for Documentary of the Year, IIPM is proud to announce the worldwide release of THE NEW GOSPEL.

 

TICKETS HERE

 

What would Jesus preach in the 21st century? Who would his apostles be? With ‚The New Gospel‘, Milo Rau and his team return to the origins of the gospel.

 
The protagonist is the Cameroonian activist Yvan Sagnet, the first black Jesus in European film history. He himself works on a tomato farm in 2011 when he decides to revolt against the exploitation of rural workers in southern Italy. For the film, he revisits the largest refugee camp near Matera, the city in southern Italy where Pier Paolo Pasolini and Mel Gibson previously filmed the life of Jesus. Sagnet finds his apostles there, and together with them sets up the „Rivolta della Dignità”, the Revolt of Dignity.

 
Numerous refugees, activists and citizens of Matera, the 2019 European Capital of Culture, collaborated on „The New Gospel,“ as did Marcello Fonte (European Film Award for Best Actor 2018), Enrique Irazoqui (Jesus in Pasolini’s „Il Vangelo secondo Matteo“), and Maia Morgenstern (Mary in Mel Gibson’s „The Passion of Christ“). Narrated by and with the songs of Vinicio Capossela.
 
„What makes me most happy about this film is that it has had a real effect,“ says director Milo Rau. „As a result of our rebellion, around Matera the first houses have been founded where protagonists who were homeless now live in dignity. And all with the support of the Catholic Church!“

 

The Revolt of Dignity created an international ongoing political campaign and network supporting the initiatives involved in the film via a fundraising and marketing campaign promoting fair-trade products and a sustainable relationship to local activists.

One of these projects is the House of Dignity, which aims to enable autonomous working and living structures for around 30 migrant workers in Southern Italy, partially sponsored by GEA/Waldviertler. The products from the partner associations can be bought in supermarkets all over Europe now, another effect of the campaign. You can support the projects via: https://nocap.oeko-und-fair.de/ 
 
Join us for a special event on 4th of April at 22:00, CET, in a collaboration with the Segal Theatre Center, New York: an international panel discussion the US release of Rau’s film The New Gospel. With Milo Rau, Yvan Sagnet, moderated by Lily Climenhaga and Frank Hentschker.

 

Release in Switzerland “The New Gospel” – 1st of April – and last chance to see the film in Germany

 

“The New Gospel” will be released on 1 April in Switzerland. If the epidemiological situation allows, the film will be shown in Swiss cinemas; in any case, there will be a parallel digital cinema release on the official movie website. The Swiss cinemas will share in the streaming revenues. In Germany, the film will be available for streaming until 17th of April
https://dasneueevangelium-film.ch/
https://dasneueevangelium.de/


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School of Resistance @Akademie der Künste Berlin Livestreams vom 24. bis 28.2.2021   Auf der Suche nach Strategien des Widerstands gründeten Milo Rau, das IIPM und das NTGent im Mai 2020 eine global vernetzte „School of Resistance“ als Livestream-Debattenreihe. Nun landet sie als symbolische Institution der Zukunft an der Akademie der Künste (Berlin) und hinterfragt in […]


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„Aufstand der Massen“ – Retrospektive in der Akademie der Künste & radikale Mozart-Inszenierung im Genfer Grand Théâtre

School of Resistance @Akademie der Künste Berlin
Livestreams vom 24. bis 28.2.2021

 

Auf der Suche nach Strategien des Widerstands gründeten Milo Rau, das IIPM und das NTGent im Mai 2020 eine global vernetzte „School of Resistance“ als Livestream-Debattenreihe. Nun landet sie als symbolische Institution der Zukunft an der Akademie der Künste (Berlin) und hinterfragt in Rückgriff auf bisherige Projekte ästhetische Praktiken des Widerstands. Aktivist*innen und Künstler*innen diskutieren gemeinsam über Kunst als transformatorische, realitätsschaffende Praxis.

 

Ausgangspunkt bildet dabei das filmische Werk von Milo Rau/IIPM; gezeigt werden – oft erstmals zugänglich außerhalb der Kinos – Die letzten Tage der Ceausescus (2009/10), Die Moskauer Prozesse (2014), Sturm auf den Reichstag (2017), Das Kongo Tribunal (2017), Orest in Mossul (2020) und Das Neue Evangelium (2020).

 

„Es gibt keine Schönheit ohne die Dialektik des Streits“, so Milo Rau heute in einem großen Interview zum Start der Berliner Ausgabe der „School of Resistance“. Was bewirkt engagierte Kunst? Wie nachhaltig, wie demokratisch, wie revolutionär ist sie? Sind die Projekte des IIPM zu extrem oder zuwenig radikal? Was bringen sie vor Ort und was global? Gehen Kunst und Aktivismus überhaupt zusammen? Beteiligte debattieren mit Unbeteiligten – was Sie die Schauspieler*innen und Aktivist*innen des IIPM aus dem Irak, aus Süditalien, aus dem Kongo, aus Russland, Rumänien, Deutschland und vielen anderen Ländern schon immer fragen wollten. Diskutieren Sie mit!

 

> Der Link zu den Livestreams ist an dieser Stelle verfügbar.

 

„Der Aufstand der Massen hat endlich die Oper erreicht“ – Milo Rau inszeniert Mozart

 

Eine Erschütterung ging durch den Blätterwald, als vergangenen Freitag Milo Rau am Genfer Grand Théâtre seine erste Oper inszenierte, Mozarts letztes Werk „La Clemenza di Tito“. „Milo Raus erste Operninszenierung am Grand Théâtre de Genève reißt einem das Herz heraus„, resümierte The Stage und verteilte 5 Sterne. „Oper, wie sie besser nicht gesungen und gespielt werden kann… Der Aufstand der Massen hat in Genf endlich auch die Oper erreicht“, schrieb die Süddeutsche Zeitung. Die NZZ meinte: „Der Skandalregisseur inszeniert am Grand Théâtre de Genève Mozarts letzte Oper «La clemenza di Tito» intellektuell anregend und politisch.“ Die Tribune de Genève erlebte gar einen „zutiefst erneuernden und bewegenden Ansatz“ und Toutelaculture sah, wie viele Kritiker, ein „durch die Radikalität der Inszenierung in Begeisterung versetztes Ensemble.“

 

Es gab aber bei diesem ersten Einbruch Milo Raus und seines Teams ins lyrische Genre auch extreme Ablehung – wie immer bei Raus Inszenierungen. So begeistert etwa die FAZ von der „großartigen, innig glühenden Anna Gorjatschowa als Sextus oder dem fast visionär predigenden Bernard Richter als Titus“ war, so verdammte sie den (auch für viele andere Rezensenten) zu extremen Inszenierungsansatz, der Mozarts Musik „irrelevant“ werden lasse. „Keine Milde für diese letzte Oper von Mozart“, so stellte Le Monde fest und ForumOpera erlebte gar eine „Schockbehandlung“ von „schwarzer und paradoxer Schönheit“.

 

Machen Sie sich selbst ein Bild – den Livestream der Inszenierung finden Sie hier.


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Das neue Jahr beginnt mit vielen erfreulichen Meldungen. Unser Jesus-Film „Das Neue Evangelium“ wurde zum Schweizer Filmpreis nominiert, das Theaterstück „Familie“ u. a. in Holland, Frankreich und Italien in Kritiker-Best-Ofs zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres gewählt. Unter den vielen Jahresende-Listen stechen zudem zwei hervor: In einer großen Umfrage unter fünfzig französischsprachigen Kritiker*innen und Kurator*innen […]


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Kunst & Aktivismus: ‚School of Resistance‘ landet in der Akademie der Künste, Berlin

Das neue Jahr beginnt mit vielen erfreulichen Meldungen. Unser Jesus-Film „Das Neue Evangelium“ wurde zum Schweizer Filmpreis nominiert, das Theaterstück „Familie“ u. a. in Holland, Frankreich und Italien in Kritiker-Best-Ofs zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres gewählt. Unter den vielen Jahresende-Listen stechen zudem zwei hervor: In einer großen Umfrage unter fünfzig französischsprachigen Kritiker*innen und Kurator*innen wurden Milo Rau/IIPM auf Platz 2 der „bedeutendsten Theaterkünstler des 21. Jahrhunderts“ gewählt, auf der Plattform Sceneweb erreichte die IIPM-Erfolgsproduktion „La Reprise“ bei einer Auswertung der Best-Of-Listen der vergangenen zehn Jahr gar Platz eins. „Es ist wohl kein unzulässiger Superlativ, wenn man Milo Rau als den innovativsten Regisseur Europas bezeichnet“, so schrieb die österreichische Presseagentur APA anlässlich des Österreich-Online-Starts des „Neuen Evangeliums“ im Dezember.

 

Seit über einem Jahr plante die Akademie der Künste, Berlin, eine große Retrospektive der Arbeit des Schweizer Autors und Regisseur und das künstlerisch-aktivistische Werk von bald 15 Jahren IIPM. Coronabedingt findet die Ausstellung nun online statt: die von dem IIPM und dem NTGent im Mai vergangenen Jahres gegründete und global vernetzte “School of Resistance” landet vom 24. bis 28. Februar 2021 mit einer Film- und Diskursreihe in der Akademie der Künste, Berlin. Ausgangspunkt bildet dabei das filmische Werk von Milo Rau/IIPM; gezeigt werden – oft erstmals zugänglich außerhalb der Kinos – Die letzten Tage der Ceausescus (2009/10), Die Moskauer Prozesse (2014), Sturm auf den Reichstag (2017), Das Kongo Tribunal (2017), Orest in Mossul (2020) und Das Neue Evangelium (2020).

 

Fünf Tage lange werden wir in der von Kasia Wojcik und Martin Valdés-Stauber kuratierten und von Elisa Calosi produzierten Reihe live aus der Akademie der Künste senden, kritisch auf vergangene Projekte zurückblicken und in über 15 Debattenformaten an einem Archiv künstlerischer Strategien des Widerstands spinnen, u. a. mit Wegbegleiter*innen wie Susana AbdulMajid, Mohammad Al Attar, Inke Arns, Luca Casarini, Matthias Lilienthal, Florian Malzacher, Lorenzo Marsili, Surer Mohamed, Maia Morgenstern, Wajdi Mouawad, Rabih Mroué, Michail Ryklin, Miriam Saage-Maaß, Sylvia Sasse, Yvan Sagnet, Georg Seeßlen, Lara Staal, Kathrin Röggla, Juliane Rebentisch, Klaus Theweleit, Celine Tshizena, Andrei Ujică, Andres Veiel, Eyal Weizman, Harald Welzer und Dorothee Wenner.

 

In einem dreiteiligen Podcast schreiben der Autor Édouard Louis, der Politphilosoph Geoffroy de Lagasnerie und Milo Rau zudem live ein neues Buch –  Informationen zu allen Formaten, Inhalten und Teilnehmer*innen finden Sie in der Pressemappe, die Livestreams aller Veranstaltungen auf der Seite der AdK oder auf den Seiten unserer Partner.

 

Wer nicht bis Ende Februar warten kann: bereits vom 12. bis 14. findet die Online-Konferenz „The Reconstruction of the World“ statt, veranstaltet von unserem langjährigen Partner medico international in Zusammenarbeit mit dem IIPM und vielen weiteren Partnern – alle Informationen zur Konferenz über die Möglichkeit kosmopolitischer Solidarität hier.

 

Am 19. Februar, nur wenige Tage später, präsentieren Milo Rau und sein künstlerisches Team ihre erste Oper: eine radikale Relektüre der letzten Mozart-Oper „La Clemenza di Tito“, die hier online Premiere feiert und im Anschluss u. a. auf den Wiener Festwochen und der Opera Ballett Vlaanderen zu sehen sein wird.

 

THE  FILM AND DISCUSSION SERIES SCHOOL OF RESISTANCE IS A PROJECT OF IIPM, NTGENT AND AKADEMIE DER KÜNSTE, BERLIN IN COLLABORATION WITH MEDICO INTERNATIONAL, MERVE VERLAG, EUROPEAN ALTERNATIVES, ECCHR, SWISS ARTS COUNCIL PRO HELVETIA, ALLIANZ KULTURSTIFTUNG AND HOWLROUND THEATRE COMMONS FUNDED BY DIE KULTURSTIFTUNG DES BUNDES AND DIE BUNDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG CURATED BY MARTIN VALDÉS-STAUBER AND KASIA WOJCIK STAGE DESIGN: ANTON LUKAS TECHNICAL DIRECTOR: JENS BAUDISCH PRODUCTION: ELISA CALOSI, MASCHA EUCHNER-MARTINEZ, EVA-KAREN TITTMANN PRESS AND PUBLIC RELATIONS: YVEN AUGUSTIN, TOM DE CLERCQ DESIGN: NINA WOLTERS, THOMAS SCHOOFS THE MONTHLY DISCOURSE SERIES „SCHOOL OF RESISTANCE“ IS CURATED BY: ELINE BANKEN AND KASIA WOJCIK


„Milo Raus zärtlichste, zugänglichste und optimistischste Arbeit bislang… ein Kino der Zukunft“, (Georg Seeßlen in epd Film), „ein filmisches und humanes Meisterwerk“ (Jean Ziegler),  „ein Meilenstein“ (Amnesty International) sei Milo Raus Film „Das Neue Evangelium“: Nun startet die moderne Passsionsgeschichte am 17. Dezember nicht nur in den deutschen, sondern auch in den österreichischen Kinos.   […]


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DAS NEUE EVANGELIUM startet trotz geschlossener Kinos in Deutschland und Österreich

„Milo Raus zärtlichste, zugänglichste und optimistischste Arbeit bislang… ein Kino der Zukunft“, (Georg Seeßlen in epd Film), „ein filmisches und humanes Meisterwerk“ (Jean Ziegler),  „ein Meilenstein“ (Amnesty International) sei Milo Raus Film „Das Neue Evangelium“: Nun startet die moderne Passsionsgeschichte am 17. Dezember nicht nur in den deutschen, sondern auch in den österreichischen Kinos.

 

Um einen Beitrag für die Kultur- und Filmlandschaft zu leisten, hat der Filmverleih Port au Prince Pictures beschlossen, den Film in Deutschland und Österreich auch im Lockdown zu starten: als  digitale Kinoauswertung, eine revolutionäre neue Verleihstrategie, durch die die Kinos konkret und unmittelbar an den Streaming-Umsätzen beteiligt werden.

 

Und so funktioniert es: Unter www.dasneueevangelium.de erwirbt der Zuschauer sein Online-Kinoticket und wählt gleichzeitig ein Kino aus, das er am Erlös beteiligen möchte. Dieses Kino erhält dann 30% des Preises eines digitalen Tickets. „Das Neue Evangelium“ ist nach Bezahlung und anschließender Aktivierung der Ticket-ID 24 Stunden streambar.

 

Zusätzlich ist als Bonusmaterial ein Q&A mit Regisseur Milo Rau und dem Hauptdarsteller und Politaktivisten Yvan Sagnet abrufbar. Gern machen wir Sie zudem auf folgende Weihnachtsaktion aufmerksam: Kombinieren Sie „Das Neue Evangelium“ mit ethisch produzierten Lebensmitteln!

 

Weitere Informationen, Aktionen und Tickets finden Sie auf der Homepage zum Film.

 

 


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Ein „politisches Passionspiel“ (Variety), das „kraftvoll und spannend“ (Cineuropa) die Bibel ins Heute bringt:  der am Filmfestival in Venedig von Presse und Publikum gefeierte neue Milo-Rau-Film „Das Neue Evangelium“ läuft ab diesem Sonntag im offiziellen Wettbewerb der Amsterdamer IDFA und kommt ab dem 17. Dezember in die deutschen Kinos. „Teils aktivistischer Dokumentarfilm, teils fiktionaler Bibelfilm, […]


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Kinostart trotz Lockdown – Milo Raus Jesus-Film läuft am IDFA Amsterdam und kommt dank revolutionärer Verleihstrategie in die deutschen Kinos

Ein „politisches Passionspiel“ (Variety), das „kraftvoll und spannend“ (Cineuropa) die Bibel ins Heute bringt:  der am Filmfestival in Venedig von Presse und Publikum gefeierte neue Milo-Rau-Film „Das Neue Evangelium“ läuft ab diesem Sonntag im offiziellen Wettbewerb der Amsterdamer IDFA und kommt ab dem 17. Dezember in die deutschen Kinos. „Teils aktivistischer Dokumentarfilm, teils fiktionaler Bibelfilm, teils Meditation übers Filmemachen“ (New York Times) bringt dieses „filmische Meisterwerk“ (Port au Prince) einen „schwarzen Jesus ins Land des sehr weißen Vaticans“ (Filmmaker).

 

„Ziel war es, den ursprünglichen Geist der Bibel neu zu verfilmen“, erklärt Milo Rau in einem ausführlichen Video-Interview. In der Rolle von Jesus ist der kamerunische Aktivist Yvan Sagnet zu sehen. Der kürzlich verstorbene Enrique Irazoqui, der in Pasolinis Film „Das Evangelium nach Matthäus“ die Hauptrolle spielte, steht als Johannes der Täufer in seiner letzten Rolle vor der Kamera.

 

Trailer hier.

 

Kinostart trotz Lockdown: Der Filmverleih Port au Prince Pictures hat ergänzend zum physischen Start des „Neuen Evangeliums“ eine an COVID-19 angepasste Auswertungsstrategie entwickelt: eine völlig neuartige digitale Kinoauswertung bereits ab dem 27. Dezember, bei der die Kinos direkt an den Streaming-Umsätzen beteiligt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Bereits heute Donnerstag startet die zweite Staffel des von Milo Rau und dem NTGent gemeinsam mit dem IIPM, der Akademie der Künste, medico international und der Bundeskulturstiftung organisierten Online-Debattenformats „School of Resistance“. In der unterdessen 10. Ausgabe „Speaking the Truth is not a crime“ diskutieren der türkische Autor und Ex-Journalist Ece Temelkuran zusammen mit dem ehemaligen Drohnenprogrammierer und Whistleblower Cian Westmoreland und der internationalen Menschenrechtsanwältin Renata Ávila.